Zigarette

Die Zigarette ist das meistkonsumierte Tabakprodukt der Welt — und zugleich das Konsumprodukt mit den am besten dokumentierten Gesundheitsrisiken. Diese Seite informiert sachlich und ohne Werbung: über Aufbau und Inhaltsstoffe, über die Geschichte, über das, was beim Rauchen im Körper passiert, über den Ausstieg und über den rechtlichen Rahmen in Deutschland.

Was eine Zigarette ist

Technisch betrachtet ist die Zigarette ein präzises Industrieprodukt: fein geschnittener, soßierter Tabak in einer dünnen Papierhülle, in aller Regel mit einem Filter aus Celluloseacetat. Moderne Maschinen fertigen viele tausend Stück pro Minute — diese Effizienz hat die Zigarette im 20. Jahrhundert zum Massenprodukt gemacht. Wie die Bestandteile zusammenspielen, zeigt die Seite Aufbau.

Das Wichtigste in Kürze

Themen im Überblick

Häufige Fragen

Seit wann gibt es Zigaretten?

Vorformen — in Papier oder Maisblätter gerollter Tabak — waren in Lateinamerika und Spanien schon im 18. Jahrhundert als „Papelitos“ verbreitet. Zur Massenware wurde die Zigarette aber erst mit der Zigarettenmaschine von James Bonsack (1881), die die Handfertigung ersetzte und die Stückkosten drastisch senkte.

Was macht die Zigarette gefährlicher als andere Tabakformen?

Vor allem die Konsumform: Zigarettenrauch wird tief inhaliert und erreicht die Lungenbläschen, und das typischerweise viele Male am Tag über Jahre. Dadurch summiert sich die Schadstoffbelastung anders als bei gelegentlich gepafften Produkten. Harmlos ist allerdings keine Form des Tabakkonsums.

Sind „selbstgedrehte“ Zigaretten weniger schädlich?

Nein. Feinschnitt-Tabak unterliegt denselben Verbrennungsprozessen; ohne Filter oder mit dünnem Papier kann die Schadstoffaufnahme sogar höher liegen. Der verbreitete Eindruck, Drehtabak sei „natürlicher“, hat keine gesundheitliche Grundlage.